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3D-Druck

Bevor an Werkzeuge oder Serienfertigung gedacht wird, steht bei RICO Group ein entscheidender Entwicklungsschritt im Fokus: der 3D-gedruckte Prototyp. Dieses additiv gefertigte Modell ist der erste greifbare Entwurf des geplanten Bauteils und bietet viele Vorteile – besonders bei komplexen Silikonteilen.

Standort:

RICO

REALITÄT ZUM ANFASSEN – PROTOTYPING MIT PRÄZISION UND TEMPO

Ziel ist die schnelle, praxisnahe Überprüfung von:
Geometrie: Entspricht die Form den CAD-Daten? Gibt es kritische Übergänge oder Entformungsprobleme?

Funktion: Erfüllt das Teil seine technische Aufgabe – etwa als Dichtung, Ventil oder Gehäusekomponente?

Haptik & Ergonomie: Wie fühlt sich das Teil an? Wie flexibel oder steif ist es? Besonders bei medizinischen oder konsumentennahen Anwendungen entscheidend.

Montageprüfung: Passt das Teil ins Endprodukt? Funktioniert es im Zusammenspiel mit anderen Komponenten?

Warum 3D-Druck?
In der frühen Entwicklungsphase ist Flexibilität entscheidend. Mit 3D-Druck (z. B. Stereolithografie, DLP oder MultiJet) entstehen Prototypen in wenigen Stunden – ganz ohne Werkzeugbau. Das spart Zeit, Kosten und ermöglicht schnelle Iterationen:

– Designänderungen sofort umsetzbar
– Varianten vergleichbar
-Feedback direkt integrierbar

Gerade bei Silikonteilen mit feinen Konturen, dünnen Wänden oder flexiblen Elementen – wie Dichtlippen, Membranen oder Mikropuffern – ist ein physisches Modell unersetzlich für die Beurteilung.

3D-Druck-Werkzeug
Nach erfolgreicher Validierung des Prototyps folgt bei SILCOPLAST der nächste Schritt: das 3D-Druck-Werkzeug. Dabei entsteht im additiven Verfahren eine Negativform – aus hitzebeständigem Kunststoff oder Metall (z. B. DMLS).

Damit lassen sich erste Bauteile im echten Spritzgussverfahren mit Originalmaterial (LSR – Liquid Silicone Rubber) herstellen. Das Werkzeug wird in eine Versuchsspritzgießmaschine eingespannt und wie im späteren Serienprozess verwendet.

Warum ist das wichtig?
Ein konventionelles Stahlwerkzeug ist teuer und aufwendig. Fehler darin können zu teuren Nacharbeiten oder Neuanfertigungen führen. Das 3D-Druck-Werkzeug fungiert als realitätsnahe „Generalprobe“ – mit geringem Risiko und hoher Flexibilität.

So basiert das spätere Serienwerkzeug – z. B. das gehärtete Werkzeug von HTR – auf einer validierten und freigegebenen Geometrie.

 

 

Vorteile:

– Realitätsnahe Prozesssimulation: Materialverhalten, Fließverhalten, Entlüftung, Bindenähte früh erkennbar

– Entformbarkeit prüfen: Probleme mit Haftung oder Geometrie werden sichtbar

– Angussoptimierung: Lage und Entlüftung testbar – ohne kostspielige Änderungen am Serienwerkzeug

– Materialtests mit LSR: Eigenschaften wie Shore-Härte, Transparenz oder Rückstellung prüfbar

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